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BayWa kaufen 22.06.2010
SdK AktionärsNews
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten die BayWa-Aktie (ISIN DE0005194062 / WKN 519406) unverändert zu kaufen.
In ihrer Ausgabe vom 7. Dezember 2009 hätten die Experten die Aktie des Münchener Agrar- und Energiehandelsunternehmens BayWa AG Anlegern bei Kursen um 25 Euro als Langfristinvestment ans Herz gelegt. Mittlerweile notiere die Aktie etwa 15% höher bei 29 Euro. Die Experten seien auf der Hauptversammlung letzten Freitag dabei gewesen und würden weiteres Potenzial sehen.
Im Krisenjahr 2009 habe sich die BayWa sehr respektabel geschlagen. Der Konzernumsatz sei zwar um 17,4% auf 7,3 Mrd. Euro zurückgegangen, das Nachsteuerergebnis von 59,4 Mio. Euro zeige aber deutlich, dass die BayWa auch in schwierigen Jahren gutes Geld verdienen könne. Besonders bemerkenswert sei dabei, dass sich das Unternehmen eine für einen Handelskonzern sehr komfortable Eigenkapitalquote von 32,6% habe aufbauen können (Vj: 29,8%). Für 2010 habe sich der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz zuversichtlich geäußert. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis sollten deutlich gesteigert werden.
2009 habe die BayWa den Konzernumbau forciert. Lutz, der Mitte 2008 sein Amt als Vorstandsvorsitzender angetreten habe, stehe dafür, das im Konzern gebundene Kapital noch effizienter zu nutzen und auf die Kerngeschäftsfelder der BayWa zu fokussieren. So sei unter anderem der Bereich Autohandel verkauft worden, Anteile an der DZ BANK seien abgestoßen worden. Insgesamt seien der BayWa aus den Verkäufen im Jahr 2009 Erlöse von rund 50 Mio. Euro zugeflossen. Diese Mittel seien für Investitionen in die operativen Segmente und in den Aufbau eines neuen strategischen Geschäftsfelds im Bereich der regenerativen Energien - der BayWa r.e - genutzt worden.
Insbesondere im Bereich der regenerativen Energien sehe Lutz großes Potenzial für die Zukunft. Deshalb habe die BayWa seit seinem Amtsantritt bereits mächtig akquiriert und sich mit den Unternehmen Aufwind Neue Energien, MHH Solartechnik und RENERCO Renewable Energy Concepts im Markt der regenerativen Energien Biogas, Windkraft und Photovoltaik positioniert. Mitte Mai diesen Jahres sei die bislang letzte Akquisition erfolgt: Mit dem Kauf RES Biomethan habe die BayWa ihr Spektrum um den Handel mit Biomethan erweitert.
Für 2010 erwarte Lutz aus dem Bereich BayWa r.e. einen Umsatzbeitrag von 300 Mio. Euro und ein EBIT von etwa 20 Mio. Euro. Doch es gehe noch mehr: Sowohl durch organisches Wachstum als auch durch weitere Akquisitionen strebe Lutz mittelfristig einen Umsatzbeitrag dieses Geschäftsbereichs von 1 Mrd. Euro bei einer EBIT-Marge von 5% an.
Ein Schwerpunkt der Hauptversammlung habe der Markenbekanntheit gegolten. Wie Vorstandschef Lutz ausgeführt habe, sei es erklärtes Ziel, die Marke "BayWa" bundesweit bekannt zu machen. Das diene dem Ausbau des operativen Geschäfts genauso wie dem Bekanntheitsgrad der Aktie. Als erste Maßnahme habe sich die BayWa deshalb dazu entschlossen, die Olympia-Bewerbung der Stadt München zu unterstützen. Mediale Aufmerksamkeit dürfte der BayWa damit sicher sein.
Insgesamt würden die Experten für 2010 mit einem Konzernumsatz rechnen, der wieder die 8 Mrd. Euro-Marke erreiche, das Nachsteuerergebnis würden sie bei mindestens 70 Mio. Euro schätzen. Nachdem die Aktionäre für 2009 eine erhöhte Dividende von 0,40 Euro je Aktie hätten vereinnahmen können, würden die Experten im nächsten Jahr eine weitere Aufstockung auf etwa 0,50 Euro erwarten. Auf dem aktuellen Kursniveau werde die BayWa mit knapp einer Mrd. Euro bewertet und decke damit gerade den Buchwert des Eigenkapitals ab. Stille Reserven, die die BayWa aufgrund ihrer zahlreichen Liegenschaften habe, seien noch gar nicht berücksichtigt.
Vor diesem Hintergrund und dem positiven Ausblick erneuern die Experten von "SdK AktionärsNews" ihre Kaufempfehlung für die BayWa-Aktie mit einem 2011er Kursziel von 40,00 Euro. Ein Stopp-Loss sollte bei 24 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 213 vom 21.06.2010) (22.06.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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